Klassische Homöopathie bei rezidivierenden Mandelentzündungen
bei Kindern
Relativ viele Kinder neigen dazu, immer
wieder Mandelentzündungen zu bekommen. In der Regel wird so eine Entzündung mit
Antibiotika behandelt, worauf sie meist auch zunächst abklingt. Kurze Zeit
später leidet das Kind dann aber schon wieder unter einer Mandelentzündung, die
wieder mit Antibiotika behandelt wird usw. Im Extremfall werden dann irgendwann
die Mandeln entfernt. Als Folge davon kann das Kind logischerweise keine
Mandelentzündung mehr bekommen, aber von einer Heilung kann bei einem solchen
Vorgehen nicht die Rede sein, denn dem Kind wurden mit den Mandeln ein durchaus
wichtiger Teil des Immunsystems entfernt.
Dagegen ist oberstes Ziel einer jeden
klassisch-homöopathischen Behandlung die Heilung des Patienten, d. h. im Fall
von rezidivierenden Mandelentzündungen, dass das Kind die Neigung zu
Mandelentzündungen verliert und somit keine Antibiotika mehr und auch keine
Operation benötigt.
Wenn Sie sich nun für eine
klassisch-homöopathische Behandlung interessieren, dann sollten Sie folgendes
wissen: Bei der klassisch-homöopathischen Behandlung einer chronischen
Krankheit wird nicht die Krankheit, sondern der Patient als Ganzes behandelt,
d. h. es wird nicht für eine bestimmte Krankheit pauschal ein bestimmtes
Arzneimittel verschrieben, sondern es wird für jeden Patienten individuell das
zu ihm passende Arzneimittel herausgesucht. Dazu müssen alle Symptome des
Patienten berücksichtigt werden, nicht nur die Symptome der Krankheit, wegen
der der Patient zur Behandlung kommt. Deshalb ist Voraussetzung einer jeden
seriösen klassisch-homöopathischen Behandlung einer chronischen Krankheit immer
eine ausführliche sogenannte Anamnese, bei der alle Symptome des Patienten
notiert werden, so dass auf dieser Grundlage dann das passende Arzneimittel
herausgesucht werden kann. Ein anderes Vorgehen ist keine klassische
Homöopathie, auch wenn auf der Arzneimittelverpackung vielleicht „Homöopathisches
Arzneimittel“ steht.