Klassische
Homöopathie bei Migräne
Besonders bei Frauen ist Migräne ein weit
verbreitetes Leiden. Die Migräneanfälle werden in der Regel mit Schmerzmitteln
bekämpft. Dies führt dann zwar oft, allerdings auch nicht immer, zu einer
Verringerung der Schmerzen, jedoch führt die Einnahme von Schmerzmitteln nicht
zu einer Heilung der Patientin. Sie wird weiterhin Migräneanfälle haben und bei
langfristigem Schmerzmittelmissbrauch besteht die Gefahr, dass es zu sogenannten
„Analgetika-Kopfschmerzen“ kommt, d. h. Kopfschmerzen, die erst durch den
Schmerzmittelmissbrauch entstanden sind und die durch eine weitere Einnahme von
Schmerzmitteln nicht zu beeinflussen sind.
Oberstes Ziel einer
klassisch-homöopathischen Behandlung ist dagegen immer die Heilung des
Patienten, d. h im Fall von Migräne, dass die Anfälle im Laufe der Behandlung
nach und nach immer seltener und weniger heftig und langfristig gar nicht mehr
auftreten.
Wenn Sie sich nun für eine
klassisch-homöopathische Behandlung interessieren, dann sollten Sie folgendes
wissen: Bei der klassisch-homöopathischen Behandlung einer chronischen
Krankheit wird nicht die Krankheit, sondern der Patient als Ganzes behandelt,
d. h. es wird nicht für eine bestimmte Krankheit pauschal ein bestimmtes
Arzneimittel verschrieben, sondern es wird für jeden Patienten individuell das
zu ihm passende Arzneimittel herausgesucht. Dazu müssen alle Symptome des
Patienten berücksichtigt werden, nicht nur die Symptome der Krankheit, wegen der
der Patient zur Behandlung kommt. Deshalb ist Voraussetzung einer jeden
seriösen klassisch-homöopathischen Behandlung einer chronischen Krankheit immer
eine ausführliche sogenannte Anamnese, bei der alle Symptome des Patienten
notiert werden, so dass auf dieser Grundlage dann das passende Arzneimittel
herausgesucht werden kann. Ein anderes Vorgehen ist keine klassische
Homöopathie, auch wenn auf der Arzneimittelverpackung vielleicht
„Homöopathisches Arzneimittel“ steht.